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Die Tigerin von Ranthambore (Christian Kneissl - 2011)
In den letzten Jahren war ich vor allem in den Nationalparks im südlichen Afrika, in Kenia und im Westen der USA und Kanadas unterwegs, um meiner Leidenschaft zu frönen, Wildtiere zu fotografieren.
25 Jahre war ich nicht mehr in Indien gewesen, nun lockte mich die Aussicht, Tiger vor die Linse zu bekommen, in mehrere Nationalparks in Nord- und Zentralindien. Ende April, Anfang Mai, wenn die Mittagstemperaturen 40 Grad Celsius und mehr erreichen, ist die Chance Tiger zu sichten besonders aussichtsreich. Die Tiger sind öfters unterwegs, um in Wasserlöchern oder aus Seen zu trinken, aber auch um sich im Wasser abzukühlen. Ab Mitte Juni, wenn der Monsun beginnt, sind alle diese Parks auf mehrere Monate geschlossen: Überschwemmungen und dadurch zerstörte Straßen in den Nationalparks machen einen Besuch zu dieser Jahreszeit unmöglich.

 
Jordanien (Elisabeth Kneissl-Neumayer - 2011)
Da meine letzte Jordanien-Reise doch schon 14 Jahre zurück lag (Syrien und der Libanon zogen mich deutlich öfter an), hatte ich beschlossen, Anfang Februar in das Haschemitische Königreich zu reisen. Gab es anfangs nur Bedenken, dass es möglicherweise zu früh im Jahr sei (zu regnerisch), kamen dann noch die gutgemeinten (angstvollen) Fragen dazu, ob wir uns aufgrund der Proteste im Land überhaupt frei bewegen würden können. Ein paar Wochen vorher hatte die Jasmin-Revolution in Tunesien begonnen, Ägypten war im Umbruch - und in Jordanien hatte es ebenso Demonstrationen gegen den Regierungschef gegeben (unmittelbar nach der 3. Demons­tra­tion wurde ein neuer Regierungschef vom König eingesetzt, was die Lage eindeutig beruhigte). 

 
Weiße Wüste (Elisabeth Kneissl-Neumayer)
Als vor mehr als 19 Jahren die ersten großartigen Bilder aus der Weißen Wüste Ägyptens auch in Österreich zu sehen waren, war es für uns klar, dass wir dieses Naturschauspiel ins Programm aufnehmen müssen. Eine Kollegin von mir - Isolde Spitzbarth - und ich machten uns zu zweit mit dem Mietwagen auf den Weg, um künftige Tourenmöglichkeiten auszukundschaften, Campingplätze zu suchen etc. Seit diesem Zeitpunkt veranstalten wir ErlebnisReisen in den Oasenbogen westlich des Niltals. Nach 19 Jahren wollte ich es heuer im Februar wieder wissen und - nach mehreren Campingtouren als Reiseleiter vor vielen vielen Jahren - diesmal als Tourist fotografierend die Wüste erkunden.

 
Kham, das unbekannte Ost-Tibet (Anton Eder)

Furche um Furche zog der groß gewachsene Khampa-Bauer mit seinem, von zwei Yaks gezogenen Pflug über das am Berghang gelegene Feld. Die vor kurzem mit Sicheln abgeerntete Hochlandgerste lag zum Trocknen ausgebreitet auf den Flachdächern der mächtigen Steinhäuser, die festungsartig aus der idyllischen Landschaft emporragen. Edelweiß und Enzian zierten den Wegrand.

 
Naturwunder Libyens (Mag. Reinhard Wogritsch)

Seit einigen Jahren ziehen die Naturwunder Libyens im Inneren des Landes zahlreiche Reiselustige an. Riesige Dünengebiete, bizarr zerklüftete Gebirge und von Palmen umsäumte Seen beeindruckten mittlerweile viele Wüstenreisende von Kneissl Touristik. Im Frühjahr wurde das vielfältige Programm um eine Destination reicher, der Südosten des viertgrößten afrikanischen Landes wartet nun darauf entdeckt zu werden.

 
Jemen von Doris Plener

Die legendäre "Weihrauchstraße" bescherte dem antiken Südarabien Wohlstand und Reichtum. Es wurde deshalb von den alten Griechen und Römern "Arabia Felix" genannt. Dieses Flair von "1001 Nacht" haftet dem heutigen Jemen immer noch an und man begegnet in dem lange isoliert gewesenem Land traditionellen und eigenständigen Lebens- und Bauformen, alter arabischer Kultur im besten Sinn, sowie faszinierend vielfältigen Landschaften.

 
Libyens Wüste (Mag. Reinhard Wogritsch)

Als im Jahre 640 v. Chr. die ersten griechischen Kolonisten einem Orakelspruch aus Delphi folgend von Santorin aus nach Libyen in See stachen, war ihre Enttäuschung nur allzu groß, als sie anstatt des verheißenen ‘Gold-Landes’ nur goldfarbenen Sand vorfanden ...

 
Marrakesch, Reise in eine andere Welt (Mag. Leo Neumayer)

Eine Reise nach Marokko ist eine Reise in eine andere Welt, die fremd ist und bezaubernd und verwirrend und faszinierend. Mit dem Flugzeug ist man in wenigen Stunden über Frankfurt in Casablanca, Ausgangspunkt unserer StudienErlebnisReisen durch Marokko. Einer der Gründe, Marokko als Reiseziel zu wählen, ist für viele unserer Kunden die Stadt Marrakesch - eine intensive und sinnliche Stadt. Marrakesch, die Stadt der Berber und Nomaden, gilt als die schönste Stadt Marokkos. Kneissl Touristik bietet bei seinen Marokko-Programmen jeweils eine Übernachtung in ‘Riads’ an - schönen, alten Kaufmannspalästen. Aber was kann man sich darunter vorstellen?

 
Tuareg - Nomaden zwischen Gestern und Morgen (von MMag. Harald Friedl)

Die Tuareg, in der Vorstellung der Europäer als Blaue Ritter der Wüste gegenwärtig, besiedeln jene kargen Regionen der Zentralsahara, in denen für Ackerbau zu wenig Regen fällt. Hier überlebt nur, wer mobil genug ist, um mit seinem Vieh die mageren Weiden der Sahelzone ab zu grasen: Nomaden!

 
Das alte Arabien

Der südliche Teil der Arabischen Halbinsel beherbergt grandiose Landschaftsszenerien: Mächtige Gebirgsmassive, karge Hochplateaus, lebensfeindliche Einöden, Sandmeere, gelegentlich unterbrochen von Oasensiedlungen. Im Herzen dieser Halbinsel liegt einen Wüste, doppelt so groß wie Deutschland und so karg, dass sie Rub al-Khali, das 'Leere Viertel' heißt. Dieser unwirtliche Lebensraum blickt auf eine bewegte Geschichte zurück.

 
Adivasi: Der indische Subkontinent (von Dr. Fritz Trupp)

Indische Stammesvölker, die nicht zu einer der großen Religionen wie dem Hinduismus, Islam oder Christentum gehören, werden als 'Adivasi' oder 'Ureinwohner' bezeichnet. Unter diesem Hindu-Wort, das wörtlich 'die ersten Bewohner' bedeutet, versammelt man heutzutage eine Vielzahl von Stämmen, die den indischen Subkontinent schon in grauer Vorzeit in Besitz genommen haben.

 
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19.05.2012